Regenbogenhaus Graz - Kindergarten und Schule

Primaria

Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder in den ersten zehn Lebensjahren zuerst sensomotorisch und danach operativ lernen. Formales Lernen und verpflichtendes Gruppenangebot kann erst ab zirka sieben Jahren verstanden werden.

Deshalb stärken wir Kinder zuerst in ihrem Ich, später in der Zusammenarbeit mit dem Du und erst in der SchülerInnengruppe mit einem Wir.
Die PädagogInnen im Haus sind also für die ersten sieben Jahre vor allem Begleiter bei der Aneignung individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Die Anforderung des Hauses "Ich entscheide mich" ist umso schwerer, je jünger die Kinder sind und je mehr sie es bereits gewohnt sind, manipuliert zu werden.
Die beiden Hausgesetze "Ich tu niemandem weh", und "Ich räume weg" sind der Übungsboden für prozessorientiertes Lernen und Konfliktlösungen vor allem ab ca. sieben Jahren.

Wir nutzen folgende Lernstrategien:

  • Imitationslernen
  • Lernen mit Rücksicht auf
    neurobiologische Grundlagen
  • Prozessorientiertes Lernen
  • Lernphasen nach Piaget:
    • sensomotorisches Lernen (0-7 Jahre)
    • operatives Lernen (7-12)
    • formales Lernen (ca. ab 12)

Die PädagogInnen unterstützen die Kinder in ihren Vorhaben und sorgen dafür, dass soziale Grundregeln eingehalten werden.

Die Erwachsenen

Als "Erwachsene" werden bei uns alle PädagogInnen bezeichnet, die im Regenbogenhaus mit den Kindern arbeiten.

Sie sind die "vorbereitete Umgebung" für die ihnen anvertrauten Kinder.

"Sie bereiten die Räume und das Material vor,
warten es und tauschen es aus.
Sie sind verantwortlich für den Schutz jedes einzelnen Gastes im Bereich und sorgen in ihrem Bereich für eine entspannte Atmosphäre"

(R. Wild).


Alle unsere PädagogInnen haben Kurse in nichtdirektiver Begleitung beim Ehepaar Wild und/oder den Kurse in "DaseinSpädagogik" besucht und besuchen pädagogische Workshops und andere Fortbildungsmöglichkeiten. Sie haben FreundInnen und PartnerInnen hinter sich, die die außerordentlichen Ideen der Regenbogenschule verstehen und unterstützen. Die BetreuerInnen im Regenbogenhaus haben sich auf den Weg gemacht, die Beziehung zu Kindern vor die Erziehung von Kindern zu setzen und versuchen.

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